sitzung: 4 [ Protokoll ]
datum: 01.08.2002
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ohren sind engelsfluegel (von dokumentarius)

wuerde er es nur peripher andeuten waere das garantiert das ende ihrer beziehung! thomas fuehlte genau das evelin langsam aber sicher den braten roch... thomas wusste dass seine freundin es nicht verstehen und niemals akzeptieren koennte... es war nicht etwa seine musikbesessenheit die zwischen ihnen stand... obwohl diese schon eine echte obsession war: fuer thomas war musik alles! - in sie warf er seine sehnsucht sein gefuehl seine freude und die musik war ihm dafuer ein maechtiger seelenverstaerker... - der tanz des lebens benoetigt? musik! - fuer evelin war musik nicht all zu viel mehr als angenehme berieselung im hintergrund: fuer thomas waren kopfhoerer engelsfluegel... er konnte seine hingebung zur musik nicht mit evelin teilen: aber das war nicht wirklich ein problem: denn wie sollte man ueberhaupt ein gefuehl innendrinnen mit jemanden anderen wirklich teilen koennen?! das war doch alles nur wunschdenken und selbstbetrug...

es kotzte ihn aber an luegen zu muessen... und etwas nicht auszusprechen konnte auch eine luege sein! aber es war nicht einzusehen: das zwischen ihm und evelin kaputt zu machen! er befand sich in einem dilemma: ob er etwas unternahm oder nicht es wuerde passieren und evelin wuerde frueher oder spaeter ausrasten... nein - sie wuerde es nicht ertragen: sie wuerde denken sie genuege ihm nicht... ihr vater hatte sich einen scheissdreck um seine tochter gekuemmert und in genau diese kerbe wuerde thomas bei evelin schlagen... unbewusst versuchte sie ihr ganzes leben lang erfolg zu haben um dafuer bestaetigung oder auch nur aufmerksamkeit von ihrem vater zu bekommen... - thomas konnte ihr hierbei nicht helfen: er hatte genuegend mit sich selbst zu tun... thomas war ja auch verdammt noch mal thomas und nicht evelins vater: dieses arschloch zog im hintergrund die unsichtbaren faeden beeinflusste noch immer evelins leben... thomas sah vor seinem geistigen auge die endlose ahnenreihe der menschheit und ihre seit generationen weiterprogrammierten katastrophen in den seelen der kinder... 'wieder einmal ein beispiel fuer unsere scheiss unfreiheit!' dachte er... 'wo nur wo ist sie? die freiheit? wo nur ist wahres ungetruebtes glueck?'

evelin schlug sich derzeit mit den - von niels bohr und dessen kollegen kramers und slater - sogenannten 'wahrscheinlichkeitswellen' herum... die erkenntnisse die evelin aus der quantenphysik erwuchsen halfen ihr eigene 'abstruse' konzepte von wirklichkeit aufzustellen: sehr zu thomas freude - auch sie stellte fest: nichts ist wie es eigentlich scheint... und diese verruecktheiten waren alles wissenschaftliche im experiment nachvollziehbare theorien! schade dass thomas zwar interesse fuer moderne physik zeigte aber keine begabung fuer mathematik hatte: sie konnte ihm das alles nicht mehr ohne mathematik bis zum grunde erklaeren... sie dachte mit vergnuegen daran dass vielleicht ein paralell-thomas in einem paralell-universum all dies verstanden hatte... und: sie wuenschte sich eine paralell-evelin zu sein die laengst wusste was dieses ungute und miese gefuehl war das zwischen ihr und thomas stand!
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