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datum: 10.03.2005
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Eisenbahn ins Himmelreich (Erstes Abteil) (von fjodorgarrincha)

Ich widme euch ein kurzes Gebet, während die Glocken läuten und läuten, während ATLAS die Welt auf seinen Schultern trägt, während PROMETHEUS das Feuer sucht und seine Leber zerfressen wird, während ER, der Himmel und Erde, Wasser und Feuer berührt, den Himmel weinen, die Erde beben, das Wasser anschwellen und Feuer an allen fünf Ecken der Welt auf den Schultern des ATLAS brennen lässt.

Ich widme euch ein kurzes Gebet, das Trauer und Ruhm singt, das wie Milch und Honig fliesst, das als Lavastrom oder Wasserwand alles hinwegschwemmt.

Wir wiegen nicht mehr als ein Staubkorn, dennoch sind wir unzerstörbar aber verschwenden unsere Leben, den Ozean mit Kieselsteinen aufzufüllen.

Fliegen können wir nicht, aber marschieren ohne Probleme. Die Gnade Gottes, kennen wir nicht, aber wir wissen zu lachen und zu teilen : Die Erde, den Himmel, das Wasser und das Feuer.

Wir sind sterblich, hinterlassen aber Spuren, die auf ewig bleiben, um die zu führen, die uns auf dem unendlichen Pfad folgen werden.

Wir haben kein Ziel, keinen Grund, weder Gewissheit, noch göttliche Vorhersehung.
Wir gehen immer weiter und lassen uns nie aufhalten.

Wir folgen einem endlosen und unbekannten Pfad, und pflanzen Bäume und Blumen an seinen Rändern, machmal nah, manchmal fern.

Kammern, in absoluter Dunkelheit, kalt und leer. Wir sind uns gegenseitig Licht und Wärme. Wir helfen uns, die Kammern zu verlassen oder zu erreichen, sie einzurichten und auszubessern.

Wir stehen im Dunkeln und erhellen die Nacht für unsere Nächsten. Das Licht, dass wir ausstrahlen, können wir nur wahrnehmen, wenn ein anderer Körper es uns zurückwirft.

Wir sind überall, wir sind Alles. Erde, Himmel, Wasser, Feuer.
Wir laufen, wir fliegen, wir schwimmen, wir brennen, wir nähern uns, indem wir uns entfernen.

Staubkörner vernarben unser Gesicht, und nur als Staub erscheinen wir denen, die uns folgen und deren Schicksal es ist, Staub in den Augen der ihnen Nachfolgenden zu werden.

Wir gestalten und zerstören, das Gute und das Böse, wir leben und teilen es, wir haben es erfunden und in unsere Welt eingeladen.

Wir besitzen nur eine Gabe : WIR WISSEN ZU LIEBEN & WIR HABEN DEN AUFTRAG ZU LIEBEN … Die Erde, den Himmel, das Wasser, das Feuer und alles Andere.
Unsere Nächsten und die, die uns vorausgingen und die, die uns nachfolgen werden.

Ich brenne in Deiner Retina, GOTT !

Ich habe meinen Schatten gesehen !

Licht ist schneller als die Zeit, und seine Spiegelungen verbrennen die Augen …
Eisenbahn ins Himmelreich (Erstes Abteil) von fjodorgarrincha





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