sitzung: 3
datum: 24.09.2003
ort: asparagus
anwesende: asparagus, synkopus, rio de janeirius, pressfleisch, bürgermeister, dokumentarius, rosamundus, archivarius, translatorius
texte: 7 [ 1  2  3  4  5  6  7 ]
themen: asparagus at tagesspiegel, abtreibungsrate, satan plays the blues, wischkabinen, hasenpfoten, knochenknackspiele
fotos: [view]
Das Protokoll zur Sitzung vom 24.09.2003 (von rosamundus):

knochenknacken für fortgeschrittene

Texte waren zuhauf vorhanden, nur Rosamundus und Synkopus hielten ihre aus rein taktischen Gründen (Spannungsbogen!) bisher zurück.
Zu besprechen gab es mal wieder viel. Nicht zuletzt Asparagus wusste vom Tagesspiegel-Lese-Desaster zu berichten. Auch konservative Zeitungen wissen zu enttäuschen. Von seiner tatsächlichen Platzierung, von der bis heute nicht klar ist, ob sie tatsächlich ist, erfuhr Herr Asparagus dann auch erst aus der am Dienstag erschienen Ausgabe des Tagesspiegels. Aber wen kümmert’s, da bereits die Potenzmittel produzierende Industrie Interesse an Asparagus’ Geschichte bekundet hat.
Bei Verteilung der Lesetexte war dem allgemeinen Gemurmel allerdings schon die Vermutung zu entnehmen, dass Asparagus ab jetzt nur noch für den Tagesspiegel lesen würde.

Dem war glücklicherweise nicht so, denn

1. Asparagus las Archivarius.
2. Dokumentarius las Asparagus (was wiederum auch bewies, dass Asparagus nach wie vor nicht nur für den Tagesspiegel schreibt). In diesem Zusammenhang wurde festgestellt, dass die Potse im Grunde die 42nd Street von Berlin ist und außerdem nur 1% aller Mädchen mit 10 Jahren abtreibt. Aha.
3. Translatorius las Pressfleisch
Hier wurde schon wieder ein Einwurf laut, dass es sich wohl vielmehr um “Blues Satan” handeln muss. Außerdem findet sich noch ein völlig zusammenhangloser Kommentar in den Notizen der Protokollantin, der auf einen “sich übergebenden Drummer” abzielt. Was auch immer das bedeuten mochte. Auch hier versagt die Erinnerung. Froh war die Protokollantin trotzdem, diesmal den Text von Pressfleisch in Hardcopy-Version zu erhalten, nachdem auf ihrer Arbeitsstelle erst zwei Tage zuvor die frisch ausgedruckten vorangegangenen Texte von Pressfleisch entwendet wurden.
4. Archivarius las Bürgermeister
Endlich wurden auch mal Bilder rumgereicht. Immer nur Text strapaziert das Auge zu sehr. Die Reihenfolge wurde als “egal” erklärt. Des Weiteren wurde eine Textkorrektur hinsichtlich der “Wischkabine” vorgenommen. Zu den erwähnten Lokalitäten gab es auch noch verbale Erläuterungen, die darauf hinzielten, dass es tatsächlich Brautmodenläden nur für Türken zu geben scheint und dass inzwischen sogar Fachgeschäfte für “Schischa-Pfeifen” existieren. Bürgermeister möge die Bilder im Sinne der sich frei entfaltenden Energien bitte nicht als “Chi-Pak” verschicken. Danke.
5. Rio de Janeirius las Dokumentarius
Dokumentarius war es wichtig zu erwähnen, dass dies einem Freund passiert wäre. Und nochmals: Aha.
6. Rosamundus las Translatorius
Aufbauend auf diesem Text wurde eingehend über ganze ausgestopfte Hasen und Hasenpfoten gesprochen, die seinerzeit vorhanden waren, weil das Leben auf einem Bauernhof dies wohl mit sich bringt.

Im Anschluss an den Lesereigen wurden noch lustige Knochenknackspiele veranstaltet. Pressfleisch lag ganz weit vorn, allerdings nur weil Dokumentarius geschummelt hatte.
 von rosamundus





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