sitzung: 6
datum: 05.11.2003
ort: asparagus
anwesende: zichorius, dokumentarius, translatorius, archivarius, bürgermeister, empirikus, rosamundus, synkopus, pressfleisch, asparagus
texte: 8 [ 1  2  3  4  5  6  7  8 ]
themen: ghouls, gina wild, spontaneous combustion, schmetterlinge, ghostwriter, john sinclair
fotos: [view]
Das Protokoll zur Sitzung vom 05.11.2003 (von empirikus):

anti-aging mit asparagus

Es wurde auf das Geburtstagskind angestoßen, fleißig gelesen (Empirikus und Bürgermeister hatten das Schreiben geschwänzt und glichen diesen Mangel mit Protokollschreiben und Fotografieren aus) und von den dargebotenen Leckereien genascht.

- Zichorius liest „Sehnsucht“ von Asparagus: Hier wurde geremixt (siehe „Colahose“ und/ oder „Scooter“), die Potsdamer Straße tauchte in das Licht stimmungsvoller Novembertage.
- Rio de Janeirius liest „Von Mars und Pluto: Mondo Stronzo“ von Translatorius: Geschichten des Jenseits werden hier geboten, wofür die translatorischen Charaktere ableben müssen. Stolperfreier Vortrag von Rio de Janeirius, der den Text nach Vermutung der restlichen ag-Mitglieder schon im Vorfeld von Translatorius zugesteckt bekommen haben muss.
- Rosamundus liest „Gottabstufungen zwei: Zahlendreher“: The Eighties are back! Ghoul bedeutet Leichenkannibale und alle sind glücklich. PS: Gina Wild gilt als Traumweib schlechthin!
Empirikus liest Pressfleischs „Expertengespräch“: Das Ende des Textes konnte keiner erahnen, deshalb ein Riesenschocker. Und: Deutsche Kritikerfotzen lieben „Dogville“ und glauben, Tarantino sei ein Stubenhocker. Anfang und besagtes Ende krönt the spontaneous combustion. Bang!
- Translatorius liest „Komm endlich rüber auf die andere Seite“ von Archivarius: In diesem Text gibt es „Sterne zum dranrumfummeln“ und „Schmetterlinge ins Gesicht“, dieser Text macht glücklich! Während Translatorius’ Vortrag bimmelt ein Mobilephone, das macht meist weniger glücklich, störte in diesem Fall die Anwesenden nicht.
- Archivarius liest „Montag“ von Rosamundus: Auch hier gibt es Schmetterlinge - einwandfreie Autorinnengedankenübertragung zwischen Rosamundus und Archivarius. Ebenso enthalten: Remixelemente aus den Texten von Bürgermeisters „Zeit-Splitter“ und von Pressfleischs „Mustang“ und „dreckige Details“. Harrharr!
- Dokumentarius liest „Fleisch“ von Synkopus: Im Vorfeld wurden bereits sämtliche Fragen und Zweifel zum Thema „wer ist der Ghostwriter von Rosamundus“ beseitigt. Nun gab es ordentlichen Schauder, denn Randler macht uns gruseln und lässt Blut sprudeln. „Dolly Buster“ lässt grüßen und ein „Whiskey mit Eis“ wurde vom seelenverwandten action-splatter-dandy Pressfleisch geremixt.
- Pressfleisch liest „wiesichwasanfühlt (oder: eine flaschenpost in der wüste“ von Dokumentarius: Der Autor stellt im Rahmen eines Remixes die Frage nach „dem Sinn des Lebens“, zieht das Fazit „scheiß auf die Sprache“, „zersplittert Windschutzscheiben“, verwendet „Sagrotan“, betet zu John Sinclair und fügt seinem flotten Text obendrein noch ein Bild bei.

Translatorius wurde durch Archivarius beim Laden eines Dickmanns vom Karton gebissen oder umgekehrt. Rosamundus bittet um das Zurückspulen der CD (?). Es gab köstliche „Sparchips“ von Zichorius und jede Menge Trockenobst. Die Zersplitterung der ag in eine „inhalt“ und eine „stil“-Fraktion wurde heftig diskutiert und schnell wieder verworfen. Translatorius fand das Licht „Opium Den“-mäßig, das mit dem Opium hätte uns dann doch auch gefreut, doch dazu kam es (für alle „Frühgeher“) auch später nicht.

Der freudige Abend wurde freudig beschlossen und voller Vorfreude erwarten wir die nächste Sitzung.
 von empirikus





Sehnsucht
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