sitzung: 2 [ Protokoll ]
datum: 05.05.2004
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Kindergeburtstagsmassaker (von asparagus)

Als Leyla das Fenster öffnete, drangen sofort Nebelschwaden in den Raum. Oh, ist das gruselig, sagte Conny, verschluckte sich dabei und fing furchtbar zu husten an, während Ted und Rolf weiter gierig den Kuchen in sich hinein schlangen, Leyla sich aus dem Fenster lehnte und meinte, mensch das ist ja irre, wie sich das anfühlt an meinem zehnten Geburstag, im zehnten Stock, im dichten Nebel. Guckt doch mal, schrie sie, man kann gar nichts sehen, so dicht ist der Nebel. Kauend stand Rolf auf, schlug Conny auf den Rücken, die, vom überraschenden Schlag, mit ihrem Gesicht auf die lieblich verzierte Götterspeise aufschlug und lief zum Fenster. Toller Nebel, ja wirklich, man kann nichts sehen Ted, sagte Rolf und forderte ihn auf doch auch mal hinaus zu schauen , drehte sich wieder um, erstarrte vor Schreck, denn Conny stand vor ihm mit ihrer Götterfratze. Sofort fing Ted an zu lachen, wie ein Verrückter lachte er, mensch Rolf, dein Gesicht müsstest du jetzt sehen, sagte er, haute mit der rechten Hand voll auf seinen Bauch und der schwach durchgekaute Kuchen schoss wie ein Torpedo aus seinem Mund, direkt auf Leylas schönes Kleid, sie schrie sofort los, du alte Sau und Conny schüttelte sich so vor Lachen das sich die ganze Götterspeise, die in ihrem Gesicht klebte im ganzen Raum verteilte. Jeder kriegte was ab, Rolf wurde wütend, Leyla weinte jetzt, der Raum füllte sich immer mehr mit Nebel. Ted wollte Leyla trösten, ging auf sie zu, stolperte, über was wusste er nicht, er schrie nur, mach endlich das Fenster wieder zu Leyla, ich kann gar nichts mehr erkennen. Ich bin das Götterspeisemonster, Oohhh Oohhh, ich fresse euch jetzt alle auf. Hör auf, du machst mir Angst, sagt Rolf zu Conny. Ich war das nicht, ich schwöre, ich habe nicht gesprochen. Mach das Fenster zu Leyla, mach es zu, schrie Ted. Ich kann nicht, Rolf hält mich fest. Rolf sitzt auf mir, du spinnst. Ich mach doch über........, ah ah, was ist hier los, warum ist auf einmal alles so grün, ich habe Angst.
Es hämmert mächtig an der Türe. Kinder, was ist los, warum habt ihr euch eingeschlossen, Leyla mach sofort die Türe auf. Mutti, sie ist offen. Leyla, das ist kein Spass mehr, macht die Türe auf und hört mit dem schreien auf. STILLE
Langsam, ganz langsam bewegt sich die Türklinke. Leylas Mutter zeigte ein zufriedenes Lächeln in ihrer angespannten Miene. Die Tür öffnet sich einen Spalt, nur einen kleinen Spalt. So, jetzt ist aber schluss mit dem Witze machen Kinder, auch wenn Geburtstag ist, alles hat seine Grenzen, sagte Leylas Mutter, schlug die Türe resolut auf und schrie entsetzt los. Das Kinderzimmer war leer, nichts war mehr da, ausser einem einsamen HAPPY HIPPO, das völlig verzweifelt von einer Wand zur anderen flog, von der Decke auf den Boden, immer wieder sagte, es war hier, es war hier.
Kindergeburtstagsmassaker von asparagus





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