sitzung: 1 [ Protokoll ]
datum: 10.01.2006
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Außerhalb das Wunder: ...Fred... (von fjodorgarrincha)

„12 Uhr 50 Minuten und 52 Sekunden.“
Der Pegel liegt 1 Meter 20 unter dem Firmament der Kuppel.

Noch treibe ich oben, aber ein Wesen klammert sich an meine Oberfläche, versucht auf mir zu reiten, als sei ich ein Rodeopferd.
Noch bin ich dick und prall und rund.
Meine Außenhaut ist fluoridzierendes Plastik, es leuchtet in die Dunkelheit, soweit wie eine Nasenspitze reicht.
Mein Innendruck, erschaffen aus verzweifeltem Atem, wird mit jeder Sekunde schwächer und am Ende werden wir versinken.
Noch kreisele ich auf der Wasseroberfläche und trage etwas auf meinem Rücken.

Es fürchtet, was unter ihm und mir im Wasser schwimmt. Es will es nicht berühren. Seine Füße, Beine, Hände, Arme schlingen sich um meine Schultern, meinen Hals. Gemeinsam versuchen wir das Gleichgewicht zu halten, und zu verhindern, dass ich mich wie ein Ball um meine eigene Achse drehe und Es in das dunkle Totenwasser abwerfe.
Ein Rodeoreiter auf einem Plastikball, über Leichen und Verbrechen, die sich in der Masse des schwarzen Wassers verstecken.

Ich achte auf meine Gedanken, denn sie gebären Worte, die zu Handlungen führen und dann zu Gewohnheiten werden. Ich achte auf meine Gewohnheiten, denn sie bestimmen meinen Charakter, und dieser wird mein Schicksal sein.

Nichts steht geschrieben.
Ich heiße Fred, an mir ist es, ein Leben zu retten. Was für ein Leben ?
Nichts steht geschrieben.
Die Dämme sind gebrochen und Alles ist möglich.
Aber Niemand liebt das Nichts.
Außerhalb das Wunder: ...Fred... von fjodorgarrincha





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