nix mit geld/die kaum geschwätzige version: 2000: Nach ag-üblichen Anlaufschwierigkeiten wird ein neues Konzept entwickelt. Wir ruhen uns auf unseren anonym verlorenen Lorbeeren nicht aus.

Alles beginnt mit dem simplen Satz: "ich" geht in den Supermarkt (oder versucht es). Die ag, das kollektive "ich" schreibt einen gemeinsamen Text, indem sich jedes ich zuhause hinsetzt, Text produziert und auf ag-traditionelle Weise in den Pool wirft. In diesem Pool verlinkt sich und wächst der "Supermarkt".

Das primäre Kriterium ist: dass alle Texte mit dem Supermarkt zu tun haben, egal wie. Im ersten Schritt werden "Urtexte" geschrieben, die zum Zwecke der Mutation, des lustigen Samplings und des ernsthaften Remixes in die Nährlösung gelegt werden. Parallel zum Supermarkt vergrößert sich die Gruppe. Zum weichen Kern von Archivarius, Koordinatorius, Dokumentarius, Zichorius, Frau Diana D. und Translatorius gesellen sich Rio de Janeirius, Asparagus, Hysterius und Britanicus. Alle legen remix-fähige Urtexte vor, der erste Stein des literarischen Supermarkts (komplett mit sexuellen Ausschreitungen, Überfällen und Kampfhunden) wird gelegt. Im nächsten Schritt wird gesampelt, was die daraus resultierenden Texte lang und lustig macht. Wir gehen daraufhin sofort zum Remixen über. Es folgen Sprechgesang und SeXremiXe (dank Dokumentarius).

Die Mitgliederzahl wächst weiter: die ag wird kurz besucht von Helveticus (unser Mann in den Bergen), Rigolettus M., Lotius F, Steffinus und Berndus. Länger besucht von Lindus, Sniquus und Medicus.
Und immer noch besucht von Supergirl und Empirikus, beide derzeit mit gesellschaftlich wichtigen Tätigkeiten beschäftigt (Aufzucht der Jungen und Studium).

... seltsam, aber so steht es geschrieben.